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29. März 2010

Race Driver: Grid – Leider kein Toca 4!

Aktuell führt für Rennspielliebhaber kein Weg an Race Driver: Grid vorbei. Die Arcade-Renn-Simulation aus dem Hause Codemasters stellt den Nachfolger der beliebten und bekannten Toca-Race-Driver-Rennserie dar.

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Vor allem der Simulationsgrad wurde bei Race Driver: Grid gegenüber dem Vorgänger gesenkt und ermöglicht so Genre-Quereinsteigern und Neulingen schnelle Rennerfolge auf den tadellos inszenierten lizensierten Rennstrecken.

Codemasters, bereits durch die Colin McRae-Reihe und Toca 1-3 im Genre der Rennspiele mehr als bekannt, setzt neue Maßstäbe mit Race Driver: Grid, welches für Playstation 3 genauso erhältlich ist, wie für Xbox 360, PC und Nintendo DS.

Fasten Your Seatbelt – Die Rennstrecken bei Race Driver: Grid

Der Rennzirkus des neuen Race Driver führt Sie auf die bekanntesten Rennstrecken der Welt. Egal ob USA, Japan, Deutschland oder Belgien. Viele der enthaltenen Rennspiele sind eingefleischten Motorsport-Fans mehr als bekannt.

So können Sie über das belgische Spa heizen und auf den langgezogenen Geraden neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen, während Ihnen die engen Kurven und Schikanen Ihnen im nächsten Moment alles abverlangen.

Race Driver: Grid   Leider kein Toca 4!

Washington - Grid

Race Driver: Grid   Leider kein Toca 4!

Race Driver: Grid


Auch der deutsche Nürburgring ist mit von der Partie und lädt zum Geschwindigkeitsrausch in grünem Ambiente ein. Dank lizensierter Streckenführung haben Sie fast das Feeling, hautnah vor Ort zu sein.

Desweiteren überzeugen bekannte Strecken wie Donnington, istanbul und Le Mans genauso wie die Dockstrecken in Yokohama und die Stadtkurse von Mailand und Washington.

So spielt sich Race Driver: Grid

Auf Grund des gesunkenen Simulationsgrades spielt sich Race Driver: Grid im Gegensatz zum Vorgänger wesentlich Arcadelastiger. Neben rasanten Starts, Driftrennen und Nachtrennen in japanischen Innenstädten gibt es nun auch eine „Instant-Replay“-Möglichkeit, bei welcher im Falle eines Crashs einfach zurückgespult werden kann und so das Rennen fortgesetzt wird.

Das Schadensmodell ist wesentlich detaillierter ausgefallen und die hervorragende Grafik unterstreicht die Lackgratzer, Motorhaubenbeulen und in sich verdrehten Heckspoiler ungemein. Eine erstklassige Weitsicht und äußerst detaillierte Streckenumgebungen machen Race Driver: Grid zu einem kurzweiligen Spiel und lädt zum kurzen Renne zwischendurch ein.

Der Einstieg in das Spiel erfolgt denkbar einfach. Bei den ersten Rennen bekommt man noch den ein oder anderen Tipp über die Audioausgabe mitgeteilt. Man fährt sich langsam nach oben oben und bekommt so immer leistungsstärkere Boliden, mit welchen man über die Kurse von Race Driver: Grid jagen kann.

Das ist problematisch bei Race Driver: Grid

Es gibt einen starken Negativ-Punkt, welcher bei Grid hervor sticht. Auf Grund des Nachfolgerstatus der Race Driver Serie vermisst man vor allem das eigentliche Renngeschehen. So spannend Stadtkursrennen mit Drift-Spezialisierten Schlitten auch sind, so fehlen die einzigartigen Klassenrennen auf puren Rennstrecken. Wie bereits erwähnt zählen zu diesen Strecken in Grid nur Istanbul, Le Mans, Spa und der Nürburgring – im Entferntesten. Die bekannten Rennstrecken wie Hockenheim, Silverstone, Brands Hatch oder auch den Eurospeedway Lausitz sucht man vergebens. Damit hat sich die Race Driver Serie leider den Arcade Rennspielen angenäherten und muss nun mit Rennspielen wie Need for Speed: Shift in einer Liga fahren.

Dies ist Schade, zumal der DTM Modus in Toca 3 größtes Rennsportfeeling dank schöner Simulation und detailgetreuen Strecken aufbrachte.

Wer die kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch sucht, keine große Eingewöhnungszeit wünscht und in den weiten der modernen Grafikengine untergehen möchte, dem ist mit Race Driver: Grid der perfekte Wegbegleiter nahegelegt. Wer eher mit Rennsport-Simulationen im klassischen Sinne  verkehren möchte, sollte zum, inzwischen grafisch angestaubten, Vorgänger wechseln. Er bietet, dank größerem Streckenangebot, mehr für das eingefleischte Rennsportler-Herz.

(c)Bild 1: HardwareLuxx
(c)Bild 2: Frankievelvet

Von Erique Feltoin

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