Call of Duty Black Ops Gewaltdiskussion auf RTL erneut angestoßen

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Call of Duty Black Ops ist in Deutschland lediglich in einer zensierten Fassung erschienen, jedoch nutzt RTL die Veröffentlichung des Titels, um erneut eine Debatte um Gewaltverherrlichung in Computerspielen zu starten

Seit dem 09. November ist Call of Duty Black ops für PC, Xbox360 und PS3 nur als geschnittene Fassung in Deutschland erhältlich, dennoch stellt RTL den neusten Teil der Call of Duty Reihe im Nachtjournal vom 10.11.2010 in den Fokus und stößt erneut eine Diskussion über die Gewaltverherrlichung in Computerspielen an. Redaktionsleiter Christof Lang  vom Nachtjournal leiten den zweieinhalbmünitgen Beitrag mit folgenden Worten ein: “In der Ego-Shooter-Szene hat es schon ehrfürchtig geheißen: Das brutalste [Spiel] aller Zeiten.” Original Zitat jedoch hatte folgenden Wortlaut: “In der Ego-Shooter-Szene hat es schon ehrfürchtig geheißen: Das brutalste [Call of Duty] aller Zeiten.”

Im Beitrag kommt auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, bekannter Videospielkritiker, mit dem Satz : “Es gibt inzwischen viele psychologische Untersuchungen, die belegen, desto mehr jemand solche Spiele spielt, desto mehr werden Aggressionen verstärkt und Hemmschwellen abgebaut, und das ist dann auch im realen Leben höchst gefährlich” zu Wort. Anschließend wird das Spiel von der Beitrags-Sprecherin entsprechend ausschweifend beschrieben: “Da werden Kehlen durchschnitten und von Kugeln getroffene Köpfe platzen effektvoll. Man könnte das Ausmaß an Blut etwas mäßigen, fanden hinterher sogar Mitarbeiter des Spieleherstellers.” Ob jemals Activision oder Treyarch Mitarbeiter bedenken zum Gewaltgrad von Black Ops geäußert haben ist unbekannt.

Immerhin dürfen neben Profi-Spieler Christian Chmiel, auch Computerbild-Spiele-Redakteur Boris Conneman zu Wort kommen und die Gegenpartei ergreifen.


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