Driver: San Francisco auf der E3 vorgestellt

Ubisoft hatte sich auf der diesjährigen E3 mächtig ins Zeug gelegt und neben seinem eigenen Geburtstag, es war das 25jährige bestehen, auch die Spielehighlights gefeiert, welche in den nächsten Monaten auf den Markt kommen werden.

Eine der wohl spektakulärsten Metamorphosen konnte mit Driver: San Francisco gezeigt werden. Erfüllen andere Fortsetzung, wie beispielsweise Assassin’s Creed: Absolution oder Just Dance 3 einigermaßen die Erwartungen, konnte mit dem Nachfolger zu Driv3r das Publikum erneut ins Staunen versetzt werden.

Lange Zeit war es ruhig um einen Driver-Nachfolger, war der Erfolg von Driv3r doch eher bescheiden. Es war klar, dass eine neue Idee her musste – eine, die ein neues Spielgefühl transportieren kann. Eine, die nicht nach einer Viertelstunde Spielzeit ausgelutscht erscheint.

Driver San Francisco ubisoft E3

Der Weg, den die Entwickler eingeschlagen haben, hätte in dieser Hinsicht nicht innovativer sein können. In bester Sourcecodemanier wird der Protagonist Tanner als eine Art Geist auf die Stadt San Francisco losgelassen, in welcher er die Kontrolle über jeden Menschen übernehmen kann. Dieses Feature, welches auf den Namen „Shift“ hört, gehört zweifellos zu einer sehr gewagten, wenn auch vielversprechenden Neuerung, ergeben sich doch auf Grund dieser zahlreiche unterschiedliche Arten, wie man eine Mission lösen kann. Gleichzeitig erhöht sich damit auch der Fuhrpark, mit welchem man durch die Straßen heizen kann, bzw. welchen man als Straßenbarriere den Verfolgern in den weg bauen kann – der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Driver San Francisco Release 2011 August September

Zudem schafft es Driver: San Francisco im Vorfeld durch eine starke Grafik zu überzeugen und muss sich in keiner Weise vor anderen Spielen des Genres verstecken. Im Gegenteil, die Größe der Stadt, welche frei befahrbar ist sorgt bereits im Vorfeld für Vorfreude.

Doch nicht nur der Singleplayer wurde einer Frischzellenkur unterzogen. Auch der Multiplayerpart erfuhr ein paar Neuerungen und wartet zum Beispiel mit dem TAG-Modus auf. Einer Spielvariante, bei der die Spieler so lange wie möglich eine Markierung halten müssen. Diese kann man durch Rammen dem Gegenspieler abnehmen und so sein eigenes Punktekonto aufbessern. Gewonnen hat am Ende jener, welcher das TAG am längsten besessen und somit die meisten Punkte sammeln konnte. Nachteil des Punktegewinns, der Fahrer mit dem „Staffelstab“ wird von der Polizei gejagt und steht somit unter weiterem Druck, sein Punktekonto zu füllen.

Driver: San Francisco kann auf den ersten Blick überzeugen und macht in jeder Hinsicht Lust auf mehr.

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