Alternativen zu Kino.to profitieren in vollem Umfang – Traffic aufgefangen

Es war abzusehen, dass sich das Schließen des Online-Video-Portals Kino.to nicht auf das Surfverhalten der Internetuser im weitesten Sinne auswirken würde. Bereits einige Tage nachdem die einst beliebte Seite mit tausenden illegalen Serien- und Film-Stream-Links vom Netz genommen wurde, sind die Alternativangebote mehr denn je genutzt wurden. Ein Kommentar von Erique Feltoin.

Die Zahl der Nutzer, welcher vergleichbare Seiten wie das ehemalige Kino.to aufriefen sind nun wieder genauso hoch wie vor zwei Wochen – die Streamingportale, welche vor allem von Kino.to verlinkt waren, sind jedoch überwiegend in der Versenkung verschwunden und andere Anbieter lachen sich ins Fäustchen.

So konnten die Plattformen m******.** und i****.** wenige Tage nach dem Kino.to vom Netz genommen wurde, enorme Zuwachszahlen verzeichnen. Nachfolgend eine Grafik zu den Besucheraufrufen der jeweiligen Webseiten im Vergleich zu Kino.to. Quelle: Alexa.com

Abschreckung durch die GVU? Fehlanzeige. Der einzelne Nutzer der illegalen Streamingangebote hat sich längst nach Alternativen umgesehen – und … zweifelsohne … gefunden. Der Schlag gegen das Portal Kino.to konnte so  nur eine Marktverschiebung, keine Verdrängung oder gar Auflösung hervorrufen.

Die Möglichkeit, ein legales Streamingportal etablieren zu können, ist so nun wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken. Ganz im Sinne von „Le roi est mort, vive le roi“ (zu Deutsch: Der König ist tot. Lang lebe der König.) gleicht das Schließen illegaler Streamingplattformen dem Kampf gegen Windmühlen. Eine Sisyphusarbeit ohne vorhersehbares Ende.

  • Statistiken: Alexa.com
  • Foto: flickr – CCL – webwizzard

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