Explosion in Mine – Kumpels in Neuseeland für tot erklärt

Bis zum Schluss hatten die Helfer und Angehörigen der verschütteten Kumpel in Neuseeland gehofft und gebetet. Doch jetzt gibt es keine Hoffnung mehr. Fünf Tage nachdem die Mine durch eine Detonation zum Einsturz gebracht wurde, gab es eine weitere Explosion. Diese Explosion hat wohl allen Bergleuten den sichern Tod gebracht. Vergebens hatten die Helfer in den letzten fünf Tagen versucht, ein Lebenszeichen der verschütteten Kumpel zu erhalten.

Im Kohle-Bergwerk Pike River gab es am letzten Freitag eine Detonation, etwa eine Stunde, nachdem die Spätschicht begonnen hatte. Zwei der Bergleute hatten es noch geschafft sich zu retten und konnten aus dem Stollen heraus. Doch die anderen 29 Kumpel konnten sich nicht mehr retten. Auch konnte keine Telefonverbindung zu den verschütteten Bergleuten hergestellt werden. Das Telefon, welches im Stollen ist, nahm niemand ab.

Die Rettungsversuche, die sofort in die Wege geleitet wurden, wurden allerdings immer wieder von Pannen und Verzögerungen überschattet. So mussten zum Beispiel die Bohrversuche abgebrochen werden, da auf zu hartes Gestein gestoßen wurde. Aber auch ein Spezialroboter, der die Luftqualität in der Mine messen sollte, fiel aus, nachdem es einen Kurzschluss gab. Trotzdem wurde die Hoffnung von keinem aufgegeben, dass es noch möglich wäre, die Kumpel lebend aus der Mine zu retten.

Jetzt kam ein erneuter Rückschlag, der alle Hoffnung zunichte machte. Eine neue Explosion erschütterte die Mine und nun geht keiner mehr davon aus, die Bergleute lebend aus der Mine zu holen. Diese Detonation kann keiner überlebt haben äußerte sich Polizeipräsident Gary Knowles kurz nach der Explosion.

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