Automatischer Handel mit der Meta Trader 4 Platform

Seitdem der Börsenhandel auch für den Otto-Normal-Verbraucher erschwinglich geworden ist, sucht jener nach Möglichkeiten, seine hart verdienten Euro möglichst gewinnbringend am Finanzmarkt anzulegen. Dabei werden Indikatoren studiert, Oszillatoren auf ihre Tauglichkeit analysiert und verschiedene Handelssysteme ausprobiert, durchgerechnet und – wenn für tauglich befunden – auch angewandt.

Leider kann man jedoch bei vielen Broker-Software-Angeboten nicht alle Indikatoren, oder selbst-erdachte Oszillatoren auf die Kurse anwenden. Auch das überprüfen seiner eigenen Handelsstrategie ist bei einigen Brokern nicht einfach so möglich. Und wenn es um automatisierten Handel geht, kommen die wenigstens Anbieter solcher Handelssoftware über einen Trailingstop hinaus.

All diese Nachteile hebt der Meta Trader 4 auf. Die Einsatzgebiete, Gimmicks und auch Tücken des bei Forex-Händlern beliebten Chart-Programms werden im Folgenden besprochen.

Meta Trader 4 – Für wen ist diese Platform  geeignet?

Auf Grund der breiten Unterstützung für den Meta Trader 4 seitens der Broker, sind Sie als Kunde nicht an einen bestimmten gebunden. Sie können so frei zwischen dem preiswertesten, verlässlichsten, vom Angebotsspektrum umfassendsten oder auch kleinsten Broker wählen. Desweiteren ist die Meta Trader 4 Platform kostenlos verfügbar und frisst so monatlich keine Gewinne auf, da etwaig anfallende Gebühren nicht vorhanden sein. Hüten Sie sich auch vor unseriösen Anbietern, welche ihnen den Meta Trader verkaufen wollen. Diese Software ist definitiv kostenlos – auch die deutschsprachige Variante.

Einziger Knackpunkt vorweg. Auf Grund der fehlenden logarithmischen Skalierbarkeit der Charts fällt man als Langzeitinvestor ein wenig durch das Raster, wenn es um den MT geht. Auch bietet der Großteil der Kurslieferanten nur gehebelte Produkte an. Meist muss man vor allem bei kleineren Brokern auf Indize-CFD, sowie Rohstoff- und Aktien-CFD verzichten. Es wird überwiegend nur gehebeltes Forex-Trading angeboten. Für diese Währungsgeschäfte eignet sich der Meta Trader jedoch ebenso gut, wie für Commodotie- und Stock-Trading.

Vorab  – MetaTrader 4 Download

Die Installation des MetaTrader läuft sehr einfach ab. Zuerst laden Sie sich auf der Seite MetaTrader 4 die deutsche Variante herunter. Sollten Sie andere Sprachen beim MT 4 bevorzugen, ändern Sie einfach die URL-Endung von /de auf beispielsweise /es für spanisch.

Die ersten Schritte – MetaTrader 4 Installation

Nach dem fertigen Download besitzen Sie die Installations-Datei. Diese führt Sie intuitiv durch das Setup. Bis auf die Wahl des Speicherortes läuft die Installation des Meta Trader voll automatisch ab.

Den MetaTrader 4 einrichten

Nachdem der Meta Trader erfolgreich installierte wurde, geht es darum ihn Ihren Bedürfnissen anzupassen. Denn Anfangs versteckt der MetaTrader viele seiner nützlichen Funktionen. Diese zusätzlichen Gimmicks werden wir Schritt für Schritt ans Tageslicht bringen.

Der erste Start – Demo-Account

Demoaccount einrichten

Das erste Bild, welches ihnen der Meta Trader bieten wird, ist ein Formular zum Einrichten eines neuen Accounts. Dabei handelt es sich um einen Demo-Account und die Zugangsdaten werden Ihnen sofort nach dem Ausfüllen der Felder mitgeteilt. Es ist somit nicht zwingend notwenige wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

Sie werden mit Abschluss der Registrierung sofort eingeloggt und es ertönt ein kleines Ba-Damm aus den Boxen. Dieser Login ist wichtig, da Sie sonst keine aktuellen Kursdaten beziehen können.

Der erste Start – Real-Account

Sollte der Meta Trader mit einem bereits vorhandenen Account genutzt werden wollen, so brechen Sie den Registrierungsvorgang einfach mit der Schaltfläche [Abbrechen] ab.

Der Ersteindruck des MetaTrader 4

Nachdem Sie nun den Meta Trader 4 für den Empfang von Kursdaten eingerichtet haben, sehen Sie folgenden Bildschirm. (Mit einem Häkchen bei „Sichern der Account-Information“ müssen Sie sich beim Start von Meta Trader nicht immer neu einloggen)

Der erste Login

In der Mitte sehen Sie 4 schwarze Fenster. Dies ist die visuelle Darstellung der Kursverläufe. Standardmäßig sind im MT 4 die Forex-Paare Euro/US-Dollar, US-Dollar/Schweitzer Franken, Britische Pfund/US-Dollar und US-Dollar/YEN eingestellt.

Im oberen Bildschirmbereich sehen Sie die Symbolleiste. Hier werden alle Funktionen, die der MetaTrader zu bieten hat, aufgeführt. Die einzelnen Symbole werden im weiter unten im Text erklärt.

Links findet man den „Navigator“ und die Instrumente-Übersicht, welche man von Seitens des Brokers mit dem MT handeln kann.

Im unteren Bildschirmausschnitt findet man den „Terminal“ hier laufen alle Account-Informationen zusammen.

Den Meta Trader 4 seinen Bedürfnissen anpassen

Symbolleisten anpassen

Mit den hauseigenen Einstellungen ist der Meta Trader 4 zwar für den Handel mit Aktien oder Forex gut ausgerüstet, bietet jedoch noch viele Möglichkeiten der Optimierung an.

Zunächst das Einblenden zusätzlicher Symbole in der Symbolleiste. Klicken Sie dazu mit dem rechten Maus-Button auf die jeweilige Symbolleiste. Die einzelnen Leisten sind im Meta Trader einzelnen an steuerbar.

Tipp: wenn Sie die aufgegraute Fläche der jeweiligen Symbol-Leiste anklicken und gedrückt halten, können Sie diese per Drag & Drop im Meta Trader neu platzieren.

Erklärung der Symbole des Meta Trader 4

Die Programmleiste

Die Programm-Leiste des MT 4 hält alle Symbole bereit, welche zum Steuern der Hauptfunktionen nötig sind.

Das erste Symbol mit dem grünen Plus fügt einen neuen Chart in den Meta Trader ein. Dabei können Sie direkt aus den angebotenen Instrumenten wählen.

Rechts daneben befindet sich der Profil-Wähler. Damit können Sie sich gesamte Chart-Listen mit besonderer Anordnung speichern und dann direkt laden, ohne vorher im Meta Trader alles neu einstellen zu müssen. Sehr komfortable Funktion.

Tipp: Sollte ein Profil trotz Abspeicherung später nicht zu laden sein, überprüfen Sie, ob die  vom Meta Trader benutzen Ordner einen Schreibschutz aufweisen.

Den nächsten Block der Symbolleiste bilden 5 Symbole. Von links nach rechts sieht man, ob 1. Das „Der Markt“-Fenster, 2.  Das „Datenfenster“, 3. Das „Der Navigator“-Fenster, 4. Der „Terminal“ und 5. Das „Strategiefenster“ sichtbar sind. Aktivieren Sie hier Anfangs am besten die ersten vier Fenster im Meta Trader 4 – denn diese sind für den späteren Schnell-Überblick beim hochvolatilen Handel mit Forex / Währungen unabdingbar.

Über die Schaltfläche „Neue Order“ platzieren Sie wie der Name schon sagt ein neues Kauf/Leerverkauf-Gebot im Markt.

Tipp: Meta Trader 4 lässt zu, dass Sie mehrere Positionen auf ein Handelsinstrument offen haben können. Das heißt: Wenn Sie Forex-Pair 1 handeln, dann können Sie dabei 2x Long und 3x Short sein. Jede aufgegebene Order wird einzeln verwaltet. Sehr gut zum Hedghing geeignet.

Über das gelbe Symbol mit dem ! starten Sie den Programmiereditor. Damit lassen sich eigene Indikatoren und EAs erstellen. Die Programmiersprache ist MQL 4 und an C angelehnt.

Die letzte Schaltfläche aktiviert einen Expert Advisor – auch EA – genannt. Dieser dient zum automatischen Handel und kann ebenfalls frei programmiert werden.

Die Chart-Leiste

Die Symbole der Chart-Leiste sind im Meta Trader 4 selbsterklärende. Von oben nach unten findet man:

MT4

– Die Erscheinungsform des Charts – es ist zwischen Linienchart, Bar-Chart und Candlestick-Chart frei wählbar. Andere Chart-Arten sind über Plugins möglich

– Das Zoomwerkzeug (selbsterklärend)

– Das-„Play“-Symbol bedeutet, dass der Chart automatisch mit scrollt, wenn eine neue Kerze/Bar angefangen wird

– Der rote Pfeil bedeutet, dass zwischen der letzten Kerze und dem Fensterrand Platz gelassen wird. Sehr von Vorteil, um Prognose-Pfeile im Meta-Trader einzeichnen zu können.

– Die letzten drei Symbole sind die Indikatorübersicht, falls man kein Fenster benutzen möchte. Eine Perioden-Übersicht, welche jedoch auch als eigene Symbolleiste verfügbar ist und die Template-Auswahl.

Tipp: Template und Profile sind im MetaTrader nicht das Selbe. Profile bilden die gesamte Darstellung der Charts, wie eingestelltes Forex-Symbol, Fensteranordnung und geöffnete Kurse ab. Ein Template besitzt nur die Informationen über Farbgebung der Charts, eingestellte Indikatoren und sonstige Zeichenwerkzeuge. Templates können somit nicht nur auf Forex-Symbole, sondern auch andere Instrumente angewandt werden.

TF

Die Zeitebnen-Leiste des Meta Trader

Diese ist selbsterklärend. M steht für Minute. H steht für Stunde und D für Tag. W für Woche und MN für Monat. Je nach gewähltem Zeitintervall werden die vorhanden Kursdaten in diese Zeitebenen gepresst und verringern so das Kurs-Rauschen, welches vorwiegend während Handelsarmer Nachtstunden entsteht.

Sollte Sie mit dem Meta Trader nicht nur Forex-Produkte handeln, entfällt damit meist der Übernacht-Handel und Sie sind an die Öffnungszeiten der jeweiligen Heimatbörsen des Wertes gebunden.

Nicht nur für Künstler – Die Zeichenwerkzeuge des Meta Trader 4

Zeichenwerkzeuge - Teil 1

Im ersten Teil der Symbolleiste sieht man im ersten Block das Zeiger-Werkzeug, mit welchem man Zeichen-Objekte markieren kann, und das Pointer-Werkzeug, mit welchem schnell Kursdaten abgefragt werden können.

Tipp: Mit einem Klick auf den mittleren Mouse-Button wechseln Sie automatisch zum Pointer-Werkzeug.

Rechts daneben findet man Zeichenhilfen für vertikale und horizontale Linien. Einfache Trendlinien werden mit Hilfe des dritten Werkzeuges in diesem Block gemalt. Der Meta Trader besitzt zudem eine Magnet-Funktion. Dabei werden die Zeichenobjekte, wenn Sie sich nah genug an den Kurs Höchst-, bzw. Tiefstständen befinden, automatisch auf diesen Wert justiert.

Der dritte Block beinhaltet den Deviation-Kanal, den Equidistant-Kanal und den Fibanocci-Kanal.

Anfangs dürfte der mit einem E gekennzeichnete  Equidistant-Kanal der bevorzugte im Meta Trader sein, da dieser am einfachsten zu bedienen ist.

Den letzten Block bilden die Fibonacci-Werkzeuge. Von links nach rechts sehen wir das Standard-Retracement, die Fibonacci-Projektion, die Fibonacci-Zeitprojektion, die Fibonacci-Bögen und den Fibonacci-Fächer. Auf Grund der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gehen wir in diesem Artikel nicht auf die Chart-Technische Anwendung der Zeichenobjekte ein.

Hier sieht man den zweiten Teil der Symbolleiste.

Zeichenwerkzeuge - Teil 2

Zeichenwerkzeuge - Teil 2

Es schließt sich hier die Gann-Linie an. Eine Trendlinie, welche zudem den Zeitaspekt betrachtet.

Tipp: Im MetaTrader lohnt sich die Gann-Linie nur in höheren Zeitebnen.

Gann-Gitter und Gann-Fächer werden durch die rechts folgenden Symbole dargestellt.

Im nächsten Block findet man das Zykluswerkzeug, Andrews Pitchfork, und eine Trendlinie, welche sich automatisch an der Abweichung der Kurse justiert.

Im letzten Block findet man noch grobe Zeichenwerkzeuge wie Dreiecke, Rechtecke und Ellipsen. Zwei Texttools, eines welche am Chart haftet und eines welche an der Zeitachse haftet. Das letzte Symbol bietet die Möglichkeit kleinere Bildchen, wie nach oben oder unten zeigende Pfeile oder Preisschildchen in den Chart einzufügen.

Datenfenster

Das Datenfenster

In diesem kann man die aktuellen Werte für die ausgewählte Kerze/Bar des Meta Trader direkt ablesen. Jeder Indikator, Oszillator und die wichtigsten Preisinformationen des Forex-Instrumentes werden so auf einen Blick sichtbar.

Tipp: Mit einem rechten Mausklick kann man „Lette Daten“ auswählen. Dadurch werden die Daten der letzten Kerze immer zusätzlich angezeigt.

Das „Der Markt“-Fenster im Meta Trader 4

Hier finden Sie alle vom Broker angebotenen Handelsinstrumente.

Egal ob Forex-Pairs, Rohstoffe, wie Oil und Getreide, oder Indizes. Was Sie handeln können wird hier mit Namen, sowie Bid und Ask-Preis angezeigt.

Dieses Fenster bietet auch die Möglichkeit eines Tick-Charts.

Dieser ist jedoch sehr unkomfortabel und sollte man wirklich auf Tick-Charts bestehen, kann ein Plugin weiterhelfen.

Im oberen Bereich sieht man die System-Zeit des Brokers.

Das Terminal – Das Herzstück des MT 4

Im Terminal laufen alle externen Informationen zusammen. Hier werden Nachrichten angezeigt, Informationen, welche Beispielsweise der EA liefert geparst oder einfach eine Aufstellung aller gehandelten und gerade gehandelten Trades gegeben.

Meta Trader 4 - Navigator

Der Navigator – Die Übersicht

In diesem Fenster finden Sie neben ihren Account-Informationen unter dem Punkt „Konten“ auch alle Ihre verfügbaren Indikatoren und Expert-Advisors, sowie Scripts aufgelistet.

Welche Indikatoren sind im Meta Trader 4 enthalten?

Standard sind folgende Indikatoren:

(auf eine spezielle Erläuterung wird verzichtet – Sollten Sie sich näher informieren wollen, folgen Sie einfach dem Link des jeweiligen Indikators)

– Accelerator Oscillator

– Accumulation / Distributation

– Alligator

- ADX (Average Directional Movement Index)

– Average True Range

– Awesome

– Bears/Bulls Power

Bollinger Bänder

– Commodity Kanäle

– DeMarker

– Envelopes-Bänder

– Fractals

– Gator Oscillator

– IchiMoku

– MACD

MFI

Momentum Index

– Money Flow Index

- Moving Averages (gleitende Durchschnitte)

– Parabolic SAR

- RSI (Relativ Strength Index)

– Vigor

– Standard Deviation

– Slow/Fast Stochastik

– Volume

– Williams

Unter dem Menü-Punkt Expert-Advisor werden von Seiten des Meta Trader nur zwei einfache, nicht zum tatsächlichen Gebrauch geeignete EA’s angeboten. Ein Handelssystem beruht auf 2 gleitenden Durchschnitten und der andere Expert Advisor des Meta Trader beruht auf dem MACD.

Unter angepasste Indikatoren finden Sie selbstprogrammierte oder heruntergeladene Indikatoren.

Tipp: Wenn Sie Indikatoren herunterladen, müssen Sie diese im Unterverzeichnis Indikatoren des Experts-Verzeichnisses speichern (Bsp.: …\MetaTrader 4\experts\indicators)

Tipp: Viele Indikatoren sind kostenlos und in Hülle und Fülle verfügbar, wenn man ein wenig sucht

Das Kontext-Menü des MetaTrader

Das Kontextmenü des MT

Mit einem Rechts-Klick auf das Chartfenster öffnet sich ein Kontext-Menü. In diesem können Sie sehr viele wichtige Einstellungen vornehmen und müssen nicht erst umständlich übder die Symbolleisten und Fenster gehen.

Unter dem Menüpunkt Trading können Sie schnell eine Order platzieren. Dabei wird automatisch das gewählte Instrument, zum Beispiel Forex-Pair USD/EUR in den kaufen Dialog eingesetzt.

Dasselbe unter Expert Advisor. Hier können Sie Ihren EA aktivieren und Konfigurationen vornehmen.

Ein Klick auf Indikatoren öffnet ein Fenster, in welchem alle auf das Instrument angewandten Indikatoren aufgelistet sind.

Über Periodizität ändern Sie das Time-Frame/Zeit-Fenster des Kurses, welcher im Meta-Trader 4 dargestellt wird.

Gleiche Prozedur über Template. Hier laden Sie die vorgespeicherten Eistellungen des MetaTrader, beziehungsweise speichern Ihre Zusammenstellung ab.

Automatisch anordnen verschiebt die geöffneten Kursfenster und bringt Sie so gut wie Möglich nebeneiander unter.

Gitter und Volumen fügen jenes in den geöffneten Chart ein.

Die letzten Punkte lassen Sie ihre Chartanalysen veröffentlichen. Dabei gibt ihnen MetaTrader die Möglichkeit der Direkt-Speicherung oder sogar dem Versand per Email.

Unter Eigenschaften stellen Sie Farbe und Anzeige der Kurse ein. Wenn Sie beispielsweise gern mit gelb / blauen Kerzen handeln, können Sie das in diesem Menü einstellen.

Das Aussehen des Charts verändern

Chartanpassung des MT 4

Um das Erscheinungsbild der Forex- oder Indize-Kurse seinen Wünschen anzupassen müssen Sie im Kontext-Menü unter Eigenschaften das Farbfenster öffnen. Dieses sieht in etwa so aus.

Dabei befindet sich links eine Instant-Ansicht, wie sich Ihre Veränderungen auf den Chart auswirken würden.

Stellen Sie hier ein, wie Sie Ihren Meta Trader gern haben möchten.

Tipp:

Wenn Sie eine schöne Farbkombination gefunden haben, vergessen Sie nicht, diese als Template abzuspeichern.

Der Handel mit Meta Trader 4

Wenn Sie über „neue Order“ ein Instrument Kaufen / Leerverkaufen wollen, finden Sie folgendes Bild vor:

Order aufgeben

Links im Fenster sehen Sie den aktuellen Tickchart. Etwaige SL (Stopploss) und TK (Takeprofit) werden in diesem sofort eingezeichnet. So sehen Sie, ob beispielsweise ihr Stopp neben dem Ask auch über dem Bid-Preis liegt.

Im Volumen stellen Sie ein, wie viele Lot sie handeln möchten. Ein Lot ist eine durch den Broker fest vorgegeben Bezugsgröße des Handelsinstrumentes. Wenn Sie beispielsweise ein Lot Forex handeln möchten, sollten Sie erst Ihren Broker fragen, wie viele Kontrakte sie letztendlich erwerben.

Unter Typ können Sie auswählen, ob Sie sofort kaufen wollen, oder eine Wenn-Dann-Order einreichen müssen. Letzte ist unter dem Namen Pending Order eingerichtet.

Sollten Sie diese wählen, zeigt Ihnen der Meta Trader eine weitere Einstellungsebene, bei der sie Buy/Sell-Typ eingeben und Preisniveau festlegen. Auch dieses wird im Tickchart links angezeigt.

Indikatoren in den Chart einfügen – Bei Meta Trader per Drag & Drop

Indikatoren können ebenfalls angepasst werden

Um einen Indikator oder auch Expert Advisor in die Charts von Meta Trader einzufügen, müssen Sie den Kandidaten Ihres Vertrauens nur per Drag & Drop ablegen.

Tipp: Unter Optionen kann man einstellen, ob sich das Eigenschaften-Fenster bei einfügen eines Zeichenobjektes oder Indikators automatisch öffnen soll.

Unter den Eigenschaften können nun die Farbgebung, Intervallgröße und anderen spezifischen Inputgrößen bestimmt werden.

Objekte auswählen

Wie ändere ich Zeichenobjekte ab?

Um im MetaTrader 4 Zeichenobjekte zu ändern, klicken Sie erst doppelt auf einen Ankerpunkt dessen.

Im Bild sieht man, dass sobald ein Zeichenobjekt ausgewählt wurde, zwei Punkte am Anfang und am Ende der Ankerlinie gezeigt werden.

Nun kann über Recht-Mausklick ein Kontext-Menü geöffnet werden.

Woran erkenne ich das ein Expert Advisor an ist?

EA läuft

Im oberen Bildschirmrand wird rechts, sobald Sie einen EA in den Chart von Meta Trader einfügen, dessen Name und ein kleines X dahinter erscheinen. Sobald Sie den Expert Advisor über die Symbol-Schalt-Fläche Expert Advisor aktiviert haben, verändert sich das X zu einem Smiley. Das bedeutet der EA handelt selbstständig. Sollten Sie die Expert Advisor aktivieren, und es erscheint kein Smiley, überprüfen sie folgendes:

Sind in den EA-Einstellungen automatisches Traiding und DLL-Import erlaubt?

Das Strategiefenster im Meta-Trader

Sie haben einen eigenen Expert Advisor programmiert oder sich programmieren lassen und wollen nun überprüfen wie er funktioniert?

Dann haben Sie im Strategiefenster die Möglichkeit dazu. Sie wählen Ihren EA aus, das gewünschte Zeitintervall, die Anfängliche Depotgröße und den Startzeitpunkt des Backtests. Der Rest erfolgt automatisch und am Ende sehen Sie eine grafische Auswertung, bei welcher alle getätigten Trades, der maximale Drawndown und andere interessante Größen angezeigt werden.

Ich habe noch keinen Meta-Trader-Broker möchte aber handeln

Sollten Sie erst einmal schauen wollen, wie sich der Handel mit Meta Trader anfühlt, können Sie hier ein Echt-Geld-Konto eröffnen. Dies ist bereits ab 1 € möglich und bietet neben den üblichen Forex-Pairs unteranderem auch Gold zum Handel an. Dieser Anbieter ist auch für EA’S sehr gut geeignet.

Wo finde ich mehr Informationen?

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