Bundesliga: HSV will in der Winterpause nichts per Transfer nachlegen

Der Hamburger Sportverein spielt bislang eine sehr durchwachsene Hinrunde. Die Unzufriedenheit im Verein und bei den Fans ist groß. Da ist es fast schon eine Überraschung, dass Sportchef Bastian Reinhardt verkündet, dass in der Winterpause keine Veränderungen vorgenommen werden sollen. Zwar schließt er nicht völlig aus, dass Transfers durchgeführt werden, aber bislang sei nichts geplant.

Dabei gibt es beim HSV einige Spieler, die nicht erst in dieser Saison die Erwartungen nicht erfüllen. Ein Name, der immer wieder genannt wird, ist Guerrero. Der Ex-Bayern-Spieler ist in der jüngeren Vergangenheit kaum durch sportliche Aktionen aufgefallen. Zudem ist er verletzungsanfällig. Allerdings könnte es ein Problem sein, dass Guerrero einen sehr gut dotierten Vertrag hat, so dass sich aktuell wohl kaum ein Interessent finden würde.

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Bei einigen Spielern laufen am Saisonende die Verträge aus. Im Winter könnte im einen oder anderen Fall vielleicht noch eine Ablöse kassiert werden. Ze Roberto, Ruud van Nistelrooy und Frank Rost, Piotr Trochowski, Maxim Choupo-Moting, Romeo Castelen, Tunay Torun und Collin Benjamin können im Sommer ablösefrei wechseln. Sportdirektor Bastian Reinhardt spielt auf Zeit, da es noch keine Strategie für die nächste Saison gibt.

Noch weiß niemand, welche Verträge beim HSV verlängert werden. Das könnte sich rächen, denn im Sommer haben die Spieler die bessere Position, wenn sie zuvor gute Leistungen gebracht haben. Dem HSV fehlt nach wie vor ein Konzept für den Aufbau einer Mannschaft. Wenn sich das nicht bald ändert, wird der HSV es auch weiterhin in der Bundesliga schwer haben.

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