Eintracht Frankfurt: Amanatidis stößt mit Kritik an Michael Skibbe auf Unverständnis

Ioannis Amanatidis ist bei Eintracht Frankfurt mit seiner Kritik an Trainer Michael Skibbe offensichtlich zu weit gegangen. In der „Frankfurter Rundschau“ hatte er in einem Interview behauptet, dass Leistung bei Skibbe nicht zähle. Amanatidis zeigte sich enttäuscht über seine Rolle als Ergänzungsspieler in dieser Saison. Der 28-Jährige hatte seinen Stammplatz nach einer längeren Verletzungspause verloren. Sein Ersatz Theofanis Gekas ist in dieser Saison extrem treffsicher, so dass zumindest zweifelhaft ist, ob Amanatidis mit seiner Kritik richtig liegt.

flickr-ccl-name-iphone-soccerwallpaper-eintracht-frankfurtEintracht-Boss Heribert Bruchhagen war jedenfalls wenig begeistert von den Aussagen des Stürmers. In einem Gespräch mit Amanatidis und Skibbe soll am Mittwoch der Sachverhalt geklärt werden. Bruchhagen wies darauf hin, dass die Aussagen inakzeptabel seien. Wenn das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt wäre, würde dies an den Grundfesten des Profifußballs rühren. Bruchhagen machte eindeutig klar, dass Amanatidis in diesem Punkt falsch liege. Öffentliche Kritik am Trainer ist im Profifußball allgemein verpönt und hat oftmals drastische Strafen zur Folge.

Trainer Skibbe zeigte sich enttäuscht von seinem Stürmer. Den Weg über die Medien zu wählen, sei der falsche Weg. Amanatidis hatte in dem umstrittenen Interview angedeutet, dass es vielleicht Gründe für seine Nichtberücksichtigung gäbe, die er nicht kenne. Welcher Art diese Gründe sein könnten, führte er allerdings nicht aus. Der Ausgang des Gesprächs am Mittwoch wird entscheidend für Amanatidis Zukunft in Frankfurt sein. Wenn die Beteiligten sich nicht versöhnen, stehen alle Zeichen auf Abschied.

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