Rauball erhält als Präsident von Borussia Dortmund weitere Amtszeit
Reinhard Rauball wird auch in den nächsten drei Jahren die Geschicke von Borussia Dortmund als Präsident mitbestimmen. Auf der Jahreshauptversammlung, die in der Westfalenhalle stattfand, wurde er mit einem hervorragenden Ergebnis im Amt bestätigt. Keines der im Saal befindlichen 929 BVB-Mitglieder stimmte gegen eine zweite Amtszeit. Angesichts der überragenden Leistungen in der Bundesliga ist dieses Ergebnis allerdings nicht überraschend. Zudem wird Rauball noch immer hoch angerechnet, dass er im Jahr 2004, als der BVB am finanziellen Abgrund stand, die Verantwortung für den Verein übernahm.
Rauball ist ein Dortmunder Urgestein. Als Präsident war er schon von 1979 bis 1982 sowie von 1984 bis 1986 an der Spitze des Vereins. Der seriöse und besonnene Anwalt wird von vielen Fans und Beobachtern geschätzt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Gerd Niebaum, der zusammen mit dem damaligen Manager Michael Meier für die Finanzmisere des BVBs verantwortlich zeichnete, ist Rauball in der Öffentlichkeit eher zurückhaltend. Der aktuelle BVB-Präsident ist ein cleverer Strippenzieher, der in der ganzen Liga respektiert wird. Die Tagesarbeit überlässt er dem Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
Borussia Dortmund ist nach vielen Jahren im Mittelfeld der Liga wieder auf dem Weg an die Spitze. Trainer Jürgen Klopp hat zusammen mit Manager Michael Zorc eine sehr junge Mannschaft zusammengestellt, die in dieser Saison die Bundesliga aufmischt. Das Konzept, mit einem jungen Team zu arbeiten, wurde ursprünglich aus der finanziellen Not geboren. Mittlerweile ist es jedoch schon zu einem Markenzeichen geworden. Während Rauball im Hintergrund dafür sorgt, dass die Schuldenlast langsam sinkt, spielt Klopp mit seiner Mannschaft unerwartete Einnahmen ein.
Artikelbild: Westfalenstadion – Wikipedia – Crativ Commons Lizenz (Name / gl. Bed.) – Hunscher
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