Bremen steht vor einer schwierigen Rückrunde

Die Winterpause hat bei Werder Bremen keine Besserung gebracht. Auch in der Rückrunde werden Schlüsselspieler verletzungsbedingt ausfallen. Zudem hat der Kader durch den Verkauf von Hugo Almeida an Qualität verloren. Die Bremer stehen vor einer sehr schwierigen Rückrunde, in der auch ein Abstieg nicht unmöglich erscheint.

Zu Beginn der Winterpause hatte Thomas Schaaf noch gehofft, dass sein Innenverteidiger Naldo in der Rückrunde wieder im Kader stehen würde. Doch mittlerweile ist es nicht einmal mehr sicher, dass Naldo in dieser Saison überhaupt noch einmal spielen kann. Ein Ausfall bis zum Saisonende würde die abwehrschwachen Bremer hart treffen.

Ebenfalls verletzt fallen Sebastian Boenisch und Wesley aus. Boenisch braucht nach einer Knie-Operation noch Zeit, wird aber im Laufe der Rückrunde zurückkehren. Bei Wesley gibt es derzeit überhaupt keine Prognose. Der Brasilianer hat muskuläre Probleme, die sich noch lange hinziehen können. Damit fallen drei Defensivspieler weiterhin aus.

Die Bremer haben in der Winterpause keine Verstärkung für die Abwehr verpflichtet. Noch ist bis Ende Januar Zeit. Die Verantwortlichen werden sich gut überlegen müssen, ob sie wirklich mit dem aktuellen Kader in die Rückrunde gehen wollen. Auch Nationalspieler Per Mertesacker konnte zuletzt nicht nachweisen, dass er der Abwehrreihe Stabilität verleihen kann.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber doch. Mit Torsten Frings und Tim Borowski stehen zwei erfahrene Spieler wieder im Kader, die ebenfalls in der Hinrunde mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Ob das aber reicht, um gegen 1899 Hoffenheim im ersten Rückrundenspiel erfolgreich zu sein, ist eine andere Frage. Für Werder Bremen wird es in den nächsten Wochen darum gehen, ein weiteres Absacken in der Tabelle zu verhindern.

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