Hoeneß gibt Details zu Dzeko-Wechsel preis

Dieter Hoeneß, der Manager des VfL Wolfsburg, hat in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage die Hintergründe zum Dzeko-Transfer erläutert. Hoeneß rechtzeitigt den vorzeitigen Verkauf des Stürmers auch mit der Behauptung, dass der Club im Sommer einen geringeren Gewinn gemacht hätte.

Offensichtlich war die berüchtigte 40-Millionen-Euro-Klausel in Dzekos Vertrag so gestaltet, dass Dzeko und seine Berater einen erheblichen Teil der Transfersumme kassiert hätten. Laut Hoeneß wäre der Ertrag für den Verein dann unter den nun erzielten 34 Millionen Euro gewesen. Das ist ein interessantes Detail, das bislang nicht öffentlich bekannt war.

Bei den Vertragsverhandlungen, die sich über mehrere Wochen zogen, war es auch um das Honorar für Dzekos Berater gegangen. Im Lichte der neuen Erkenntnisse ist das nun besser verständlich, denn von den 34 Millionen Euro, die Wolfsburg bekommt, sehen die Berater nichts. Sie mussten deswegen darüber hinaus einen Betrag für ihre Dienste aushandeln.

Weniger überzeugend ist ein anderes Argument, das Hoeneß bringt. Nach seiner Ansicht wäre auch im Sommer ein Interessent bereit gewesen, die 40 Millionen Euro zu bezahlen. Deswegen sei es besser gewesen, schon im Winter zu verkaufen. Das alleine ist ein Argument, das allenfalls im Zusammenhang mit den finanziellen Vorteilen nachvollziehbar wird.

Hoeneß äußerte sich auch kritisch über Dzekos Einstellung. Der 24-Jährige sei nicht mehr mit ganzem Herzen beim VfL Woflsburg gewesen. Deswegen sei es die beste Entscheidung für beide Seiten, dass sich nun die Wege trennen. Hoeneß traut Dzeko den Aufstieg zum Superstar zu. Er habe das Talent, einer der besten Stürmer der Welt zu werden. Das muss der bosnische Nationalspieler allerdings nun bei seinem neuen Club Manchester City erst einmal unter Beweis stellen.

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