Holtby mit Gehirnerschütterung

Lewis Holtby hat beim Spiel gegen den VfB Stuttgart eine Gehirnerschütterung erlitten. Der Mittelfeldspieler von Mainz 05 musste sich danach in einem Krankenhaus untersuchen lassen. Es sollen noch neurologische Untersuchungen folgen, doch offensichtlich hat Holtby Glück gehabt, denn es handelt sich wohl nur um eine leichte Gehirnerschütterung.

Der Mainzer hatte einen Stoß am Kopf erlitten, als er mit dem Stuttgarter Innenverteidiger Sedar Tasci zusammengeprallt war. Holtby musste ausgewechselt werden. Der Mannschaftsarzt Stefan Rimoldi stellte bei einer Untersuchung fest, dass Holtby sich nicht mehr an alles erinnern konnte. Zudem klagte der Spieler über starke Kopfschmerzen.

Nach weiteren Untersuchungen konnte aber vorerst Entwarnung gegeben werden. Zur Sicherheit blieb Holtby über Nacht bei dem Mannschaftsarzt der Mainzer, so dass bei einer Veränderung der Situation eine sofortige Reaktion hätte erfolgen können. Da sich der Zustand aber nicht verschlechtert hat, stehen die Chancen sehr gut, dass Holtby nur eine kurze Zeit lang ausfallen wird.

Der 20-jährige Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bei Schalke 04, ist aber in dieser Saison bei Mainz 05 als Leihspieler aktiv. Durch herausragende Leistungen in der Hinrunde war Holtby maßgeblich am bisherigen Erfolg der Mainzer in dieser Saison beteiligt. Zuletzt war Holtby aber in eine Formkrise geraten.

Im Spiel gegen den VfB Stuttgart stand Holtby jedoch wieder in der Anfangsformation. Ob der talentierte Mittelfeldspieler auch in der nächsten Saison für Mainz 05 spielen darf, steht allerdings noch nicht fest. Schalke 04 hat sich noch nicht entschieden, ob Holtby in der nächsten Saison zurückgeholt wird.  Das dürfte auch von den Leistungen in den kommenden Wochen und Monaten abhängig sein. In Mainz hoffen die Verantwortlichen jedenfalls, dass Holtby auch in der nächsten Saison den Kader bereichern wird.

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