Verfall des Euro unaufhaltsam – Wann naht die Wende?

Selten war der Euro so in aller Munde, wie derzeit. Nahezu jeder bespricht die aktuellen Geschehnisse an den Finanzmärkten. Wann steigt – steigt er überhaupt? Aber Bodenbildung ist zu sehen… – oder doch nicht?

Spekulation hier, Hören-Sagen dort. Eine Antwort weiß niemand so recht. Eines ist jedoch klar. Der Euro musste heute wieder Federn lassen und markierte gegenüber dem Dollar im Währungspaar EUR-USD ein neues vier-Jahres Tief.

Zu sehr überwiegt die Sorge über Stabilität des Euroraumes. Wirtschaft, Gemeinschaft, Zusammenhalt. Alles gerät ins Wanken. Die Investoren schauen mit Skepsis in den EU-Raum und ziehen scharenweise das Geld vom Markt oder schichten um – in „sicherere Währungen“. Norwegische Kronen oder Schweizer Franken stehen derzeit weit vorn auf den Wunschlisten der Händler.

Großinvestoren sehen die Euro gegenüber dem Dollar bei etwa 1,20 – 1,19 fair bewertet und sehen somit weiteres Abwärtspotenzial. Problematisch dürfte das sogenannte überschießen des Kurses auf Grund der derzeit anhaltenden schlechten Nachrichtenlage aus dem EU-Raum sein. Somit können Kurse von 1,18 oder gar 1,16 nicht ausgeschlossen werden. Dort befinden sich die nächsten markanten Widerstände. Inwiefern diese, aus geraumer Vorzeit stammenden Kursmarken von Relevanz sind, wird sich zeigen.

Nachfolgend der Kurs zum Euro / US-Dollar in Kerzenchartform

Artikelfoto: primeministergr

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