Deutsche Telekom mit Milliardengewinnen – iPhone als Zugpferd

Ihrer Handysparte und nicht zuletzt dem ablaufenden Monopol auf die iPhones von Apple und den dazugehörigen Datentarifen hat die Deutsche Telekom es zu verdanken, dass im dritten Quartal wieder ein Überschuss von mehr als einer Milliarden Euro umgesetzt wurde. Der Konzernumsatz allerdings ging weiter zurück.

Jahresziel kann noch erreicht werden

Die Deutsche Telekom AG, die zu Europas größtem Telekommunikationsunternehmen zählt, hat im dritten Quartal deutlich die Einschätzungen übertroffen. Die Rückgänge im Konzernumsatz hat die Deutsche Telekom hauptsächlich der Entkonsolidierung der britischen Tochter T-Mobil UK zu verdanken. Nur gut, dass das Geschäft mit den Smartphones so gut lief. Gegenüber dem Vorjahr verbuchte die Deutsche Telekom im dritten Quartal einen Umsatzeinbruch von 4,1 Prozent und rutschte so auf 15,6 Milliarden Euro. Die bereinigten Zahlen gaben um 9,2 Prozent also auf gut fünf Milliarden Euro nach. Unter dem Strich machte das Ergebnis immer noch einen Gewinn von gut einer Milliarde Euro aus, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ein sattes Plus von rund acht Prozent.

Zwar wurden diese Zahlen noch ein wenig verzerrt, weil das Unternehmen T-Mobile UK in 2009 noch komplett mitberechnet wurde, aber ein Trend für den Jahresabschluss lässt sich sehr wohl erkennen. Es spricht alles dafür, dass die Deutsche Telekom in der finanziellen und operativen Entwicklung des Dax-Konzerns absolut den eigenen Erwartungen entspricht.

Jetzt bleibt natürlich nur abzuwarten, wie sich die Mobile-Sparte entwickelt, da das Monopol an Apple abgelaufen ist und alle Anbieter jetzt iPhones, iPads und Co. anbieten können.

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