Call of Duty Black Ops schürt zu hohe Erwartungen – Spitzenplatzierung zweifelhaft

Die Spekulationen um den 7. Teil der CoD Reihe – Call of Duty Black Ops reißen nicht ab. Bereits vor gut einer Woche hatte Analyst Michael Pachter Bedenken geäußert, dass der hohe Erwartungswert, welcher an Black Ops geknüpft ist, nicht erfüllt werden kann. Ein Erfolg wie bei Vorgänger Modern Warfare 2 ist für ihn eher unwahrscheinlich – die Übernahme der Genre-Spitzenposition nahezu unmöglich – trotz der aktuell sehr gut laufenden Vorverkaufsphase.

Hinreichende Gründe für diese Einschätzung seien unter anderem die Flut an Shootersimulation bis zum Weihnachtsgeschäft. So stehen MoH, Vanquish und Halo in den Startlöchern, die Gunst der Spielergemeinde zu erlangen.

Zudem könnte der deutsche Spielmarkt unter den harten Einschränkungen der UnCutted Variante, welche hierzulande nicht spielbar sein wird, deutlich leiden.

Call of Duty – Ein zu gefährliches Standbein?

Einen ähnlich besorgten Ton schneidet nun Activison selbst an. Der Spielepublisher, welche bereits mit hervorragenden Geschäftszahlen glänzen konnte, warnt sich selbst davor, zu sehr auf den siebten Teil der Call of Duty Reihe zu bauen.

So äußerte sich der Finanzchef von Activision, Thomas Tippl, erstaunlich konservativ über die Investmentpolitik, welche für den neuen Ableger des Actionshooters eingeschlagen werde. Man sei in der Konzernaufstellung zu sehr von dem Erfolg der Call-of-Duty-Marke abhängig. Es fehlt an gewinnbringenden Alternativen. Einzig und allein auf die CoD-Reihe und WoW zu bauen ist grob fahrlässig.

Problematisch scheint dabei vor allem der Quartalsbericht zu sein. Man scheint bereits in die Zukunft zu schauen und an das Sommerloch zu denken, welches zwischen CoD 7 und CoD 8 entstehen wird. Um diesem entgegen zu wirken und ein wenig die Bilanzen für Investoren schönen zu können, werden neue Vertriebswege gesucht. Einer wurde bereits vorgestellt. Tonnen an DLs für Black Ops. Eine weitere Möglichkeit stellt dabei der vertrieb auf Lizenzbasis dar. Genaueres konnte bisher noch nicht in Erfahrung gebracht werden, es mehren sich jedoch Anzeichen, das für 2011 gleich 2-3 neue Shotter geplant sind, um das Rekordergebnis von diesem Jahr weiterhin aufrecht zu halten oder gar überbieten zu können.

Problematisch sit bei dieser Gewinnoptimierung immer der schmale Grat zwischen dem Ruf einer Spielereihe und der Anzahl der Teile. Sehr viele Spieler melden bereits Bedenken an, dass sich der CoD-Epos ähnlich verfahren könnte, wie die Need 4 Speed Reihe aus dem Hause EA.

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Endgültige Gewissheit wird erst die Markteinführungsphase ab dem 9. November 2010 liefern können. Dann kommt Call of Duty Black Ops in den Handel und die Verkaufszahlen können für sich selber sprechen.

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