Minicrash mit Ansage – DAX Intraday knapp -4% – Italien belastet

Kein guter Morgen für den deutschen Leitindex DAX. Mit einem aktuellen Tagestiefstkurs von 5218 Punkten verlor der Index im Tief um die 4% gegenüber dem Vortagesschlusskurs.

Druck übte dabei die Sorge um die US-Konjunktur und das Debakel um zahlreiche italienische Banken aus. Die Finanzhäuser des Südstaates wurden zahlreich in ihrer Kreditwürdigkeit heruntergestuft und schüren somit mehr und mehr die Angst einer erneuten Welle an Bankenpleiten, welche das Ausmaß des Crashs von 2008 noch übersteigen könnte.

Bereits gestern Abend hatten die US-Amerikanischen Finanzwerte enorm an Boden verloren. Der US-iShares Global Finanzindex verlor binnen einer Stunde mehr als 3% an Wert und schloss den Handel tiefrot.

Auch am heutigen Morgen konnten sich die deutschen Finanzdienstleister diesem Trend nicht entziehen. Die Allianz derzeit mit minus 5,5% eines der Schlusslichter der im DAX gelisteten Werte.

Die Commerzbank imitiert dieses Verhalten ebenso. Hier notiert der Kurs aktuell bei 1,60€ und somit mehr als 3,7% unter dem gestrigen Werten.

Des Weiteren gelingt es der Deutschen Bank nicht, einen Boden zu finden. Mit mehr als 4% unter dem gestrigen Schlusswert rangiert das ehemalige Ackermannimperium bei den aktuellen Verlierern im DAX.

Das nach der enormen Rallye von letzter Woche der DAX diese nicht ohne Unterbrechung fortsetzen wird, war jedoch vielen Marktakteuren im Vorfeld bekannt. Eine sich selbsterfüllende Prophezeiung konnte so mit dem heutigen Marktgeschehen ebenso bewundert werden, wie die enorme Unsicherheit, welche noch im Mark der internationalen Börsen vorherrscht.

Der DAX verbleibt weiterhin in seiner Abwärtstendens.

Artikelbild: Flickr – Creative Commons Lizenz – matze_ott

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